Roberto Benigni hat sich ein für allemal entschlossen, daß das Leben schön ist. Wo immer er hinfährt, ob in den Irak, wie in seinem neuen, für Ende März in den deutschen Kinos angekündigten Film Der Tiger und der Schnee, oder nach Berlin, wo er zum Abschluß der Filmfestspiele am vergangenen Wochenende schon ein wenig Werbung dafür gemacht hat - Benigni macht den Optimisten, das Kind im Geopolitiker, den Pausenclown der Schoah. Als er 1997 in La vita é bella das Konzentrationslager zu einem großen Spaß verklärte, gab es dafür zwar ein todernstes Motiv. Aber der Verdacht blieb doch hängen, daß hier ein Komiker die Welt schönredet.
Zustand: Gebraucht Gut
FSK/USK: 16